DIE FAHRT
Reading edition
Tagsüber war Musik an allen Borden Und muntere Schiffe gaben Dir Geleit. Der Strom war schwer von rauschenden Akkorden; Doch ist es seitdem lange still geworden Und keinen findest Du zur Fahrt bereit.
Sie gehn und scheiden; da ist kein Getreuer. Der Abend tönt, und einsam gleitest Du, Die müden Hände hoffnungslos am Steuer, Vorbei dem letzten Turm und seinem Feuer, Des Meeres unermessnen Stürmen zu.