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Die Deutschen Familiennamen, geschichtlich, geographisch, sprachlich

Note 16 — I. Abhandlung.

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Nach Starks Beobachtungen (S. 52 ff.) sind die ältesten Verkleinerungsformen die auf i, demnächst die mit l (nachweislich aus dem 1. Jahrh. nach Christo), während solche mit k erst seit dem 4. Jahrh. auftreten. Alle drei Formen waren bei den gotischen Stämmen sehr beliebt; Sachsen und Friesen dagegen verwendeten vorzugsweise k, selten t (entsprechend dem ahd. z). Bei den oberdeutschen Stämmen erscheinen Deminutiva mit l in überwiegender Zahl, seltener solche mit z (in sicheren Belegen erst seit dem 8. Jahrh.). Nur sparsam, und zwar erst vom 7. Jahrh. an, finden sich Deminutiva mit ch; sie sind wahrscheinlich niederdeutschem Einfluß zuzuschreiben, der z. T. durch Kolonisation hervorgerufen ist. L und k können jede Stelle einnehmen, z scheint auf die erste beschränkt zu sein.

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