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Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts, Erster Band (von 2)

Note 1 — III. Die Zeit der Ottonen.

Reading edition

Hrotsuithae Carmen de gestis Oddonis I imperatoris ed. Pertz, MG. SS. IV, 317-335. Die Werke der Hrotsvitha, herausgegeben von Dr. K. A. Barack (mit Verbesserungen aus der Pommersfelder Handschrift), Nürnb. 1858. Uebersetzung der beiden historischen Gedichte von Pfund, 1860; Geschichtschr. 2. Ausg. 1888, Bd. 32 (X, 5). Vgl. W. Giesebrecht, Gesch. d. Kaiserzeit I, 780; Maurenbrecher S. 57-62; R. Koepke, Hrotsuit von Gandersheim, (Ott. Studien II) 1869 mit Facs. der Handschrift. Auf der Rückseite des letzten Blattes ist nach C. Hoefler altglagolitische Schrift, was in St. Emmeram nicht auffallen kann; Pfeiffers Germania XV, 194. Vgl. über das Verhältniß zu Widukind die oben S. 328 angeführten Aufsätze von Waitz. Aschbachs Angriffe gegen die Echtheit der Werke bedürfen kaum der Erwähnung; Koepke hat endgültig damit aufgeräumt, wenn auch A. selbst in seinem neuesten Werke es nicht zugeben wollte. Hugo Graf von Walderdorff hat in den Verhandlungen d. hist. V. v. Oberpfalz u. Regensb. XXIX, 16 die Inhaltsangabe der Handschrift aus dem Catalog der Bibl. v. St. Emm. von 1500 mitgetheilt, die wohl schon vor der Verleihung an Celtis geschrieben war. — M. Haupt im Hermes VII, 189 zeigt, daß Hrotsuit den Plautus nicht gekannt hat. Nach Günther, Gesch. d. math. Unterrichts (1887) S. 83 ff. kannte sie Boethius de arithmetica.

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