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Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts, Erster Band (von 2)

Note ←1 — III. Die Zeit der Ottonen. (continued 2)

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[16] Gesta episcoporum Leodiensium ed. Köpke, MG. SS. VII, 134. Die daraus auch abgesondert herausgegebene Vita Remacli kommt als Notkers Werk mit Widmung an Abt Werinfrid von Stablo vor, ist aber nach Köpke S. 140 von Heriger. Die ältere ist nach der oben 1→S. 264 angef. Untersuchung von Kurth ein Plagiat aus V. Lamberti u. V. Trudonis, mit Nachrichten über die Stiftung von Stablo u. Malmédy. Zugeschrieben wird Heriger auch das Leben der heiligen Berlindis, die man in Meerbecke in Brabant verehrte. Ueber die irrig von M. Haupt vermuthete Benutzung von Tac. Germania bei Heriger s. Waitz, Forsch. X, 602. Die von ihm benutzte V. Servatii hat Kurth herausgegeben: Deux biographies inédites de Saint Servais, Liège 1881, vgl. NA. VII, 409. Er bestreitet eine ältere Quelle als Greg. Tur. u. ebenso W. Arndt. Dagegen Anal. Boll. I, 85 ff. In den Nouvelles recherches sur St. Servais, Liège 1884, vertheidigt Kurth gegen P. De Smedt seine Ansicht, daß auch die älteste V. Servatii nur aus Gregor v. Tours geschöpft sei, dieser keine schriftliche Vita gehabt habe, und weist aus metrischen Resten die Benutzung eines Epitaphs nach, welches er der feierlichen Erhebung durch B. Monulph im 6. Jh. zuweist; Vf. könne dann nur Venantius Fortunatus sein, und von ihm werde Gregor seine Nachrichten erhalten haben. — Vgl. auch Prost, St. Servais. Examen d'une correction introduite à son sujet dans les dernières éditions de Gr. de Tours (Nogent-le-Rotrou 1891), welches ich nicht gesehen habe.

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