Note 14 — II. Die Karolinger.
Reading edition
Ueber beide s. Meichelbecks Historia Frisingensis; über Leidrad Baehr S. 361, Graf Hundt a. a. O. S. 181; seine Schriften gesammelt bei Migne XCIX, 853-886. Giesebrecht erinnert dabei auch an jenen alten Agilolfinger Wicterb, Bischof und Abt von St. Martin zu Tours, der 754 jam senex, puto nonagenarius aut supra, dolentibus membris et caliginantibus oculis ein geistliches Werk für einen Regenten, doch wohl Tassilo, abschrieb und unermüdet weiter schrieb, bis er 756 starb. Rettberg II. 269. Daß er Abt zu Tours war, darf nach der Notiz im Cod. Masciac. der Ann. Petav. (MG. SS. III, 170) nicht bezweifelt werden; auch hatte damals dieses Kloster seinen eigenen Bischof (Gallia christ. XIV, 153), so daß er unter die Regensburger Bischöfe wohl nur durch Mißverständniß gerathen ist, und durch ein ähnliches Mißverständniß auch an die Spitze des erst spät zusammengestellten Verzeichnisses der Aebte von Groß Sanct Martin in Coeln. — Ein merkwürdiges Schreiben eines (Irländers?) Clemens an Tassilo, den bair. Episcopat u. Adel in Bezug auf die Eroberung und Bekehrung der Carantanen hat Zierngibl in d. Neuen hist. Abh. d. baier. Akad. I, 246 herausgegeben, und Riezler, Gesch. Baierns I, 155, zuerst benutzt.