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Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts, Erster Band (von 2)

Note 22 — II. Die Karolinger.

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Ann. S. Germani minores 642-919, im Anfang des zehnten Jahrhunderts geschrieben, den Murbacher und besonders den Ann. Aug. brevissimi (SS. III, 136) verwandt (vgl. Seraphim S. 73-75), von geringer Bedeutung; die Fortsetzung 923-1146 sehr dürftig. Die Annales S. Germani Parisiensis 466-1061, III, 166-168, sind im elften Jahrhundert geschrieben und meist localen Inhalts, a. 987 ist, wie Dümmler bemerkt, captum irrig in Capetus verändert. Die Translatio S. Germani (755) bei Mab. III, 2, 104-118, Acta SS. Mai. VI, 788-796, beschreibt die Translation, bei welcher Pippin geholfen und Palaiseau geschenkt haben soll. Daß die Erzählung Karl dem Gr. in den Mund gelegt wird, hielt ich für Fiction, sie wird in Schutz genommen von Oelsner, Pippin S. 501, und jetzt auch von Waitz, Ex translationibus et miraculis S. Germani Excerpta, SS. XV, 5-9. B. Simson, Jahrb. Karls I, 9, verhält sich skeptisch, um so mehr, da Aimoin die Schrift nicht kennt.

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