Note 16 — II. Die Karolinger.
Reading edition
Annales Laureshamenses MG. I, 22-39, bis 768 neben den Ann. Alam. Guelferbyt. und Nazar. gedruckt. Die damals in St. Paul vergeblich gesuchte Hs. ist von Dr. Holder gefunden, und von Katz im Jahresbericht des Stifts 1889 herausgegeben, vgl. NA. XV, 425. Ueber das Fragmentum Chesnianum, eine abweichende Form dieser Annalen s. Dünzelmann, NA. II, 511, u. Katz. Die zweite Fortsetzung ist 791-806 identisch mit den Laurissenses. Ueber eine weitere Fortsetzung 803-818 s. unten § 10 →1 zum Chron. Moissiacense. Gerade bis 785 (731-753 mit Verschiebung der Jahreszahlen) finden sich die Ann. Mosell. auch excerpirt in den Annales Flaciniacenses, einer chronologischen Compilation von 816 (doch vgl. Waitz im NA. V, 484) und von da an gleichzeitig fortgesetzt bis 879. Dazu geschrieben sind die Annales Lausonenses, Lausanner Notizen bis 968. 985. MG. SS. III, 150; neue berichtigte Ausg. von Jaffé in Mommsens Cassiodor p. 684-689; vgl. dazu Waitz, NA. V, 484. Vollständiger finden sich die Ann. Laus. in dem sog. Chronicon Laus. Chartularii (ed. Gingins, Mém. et Doc. de la Suisse Romande (1851) VI, 5-10; Cibrario e Promis, Documenti p. 326-331; Waitz, SS. XXIV, 774-810), in dem sich vorher die Ann. Weißenburgenses benutzt finden, nebst Spuren gleichzeitiger Annalen saec. IX. Einzelne ältere Notizen 592. 688 ff. sind vorgesetzt, eine Fortsetzung bis 1056 enthält fast nur die Folge der Bischöfe.