Note 8 — II. Die Karolinger.
Reading edition
Annales Sancti Amandi a. 687-810, MG. I. 6-11. Die nach dem Besitzer der Handschrift genannten Ann. Tiliani (ib. p. 6-8) sind von 708 bis 737 nach Arnold, S. 53-55, aus der Quelle der Ann. S. Amandi geflossen, in ihrem zweiten Theil 741 bis 807 (S. 219-224) aus den Ann. Lauriss. entnommen. Zu erkennen sind die Notizen bis 771 auch in den dürftigen Ann. Sangallenses Baluzii p. 63, e cod. 124. ← welche nach Arnold, S. 42-47, aus der von ihm angenommenen Compilation stammen, weiterhin aus den Hofannalen. Ausg. v. Henking, Sanctgaller Mitth. XIX, 224-265; nach S. 340 stammen sie bis 764 aus gleicher Quelle mit d. Ann. S. Amandi u. sind auch weiterhin ein Auszug, nicht Original. Die Ann. Laubac. SS. I, p. 7-12. 15. 52, und ihre Gruppe behandelt Arnold, S. 55-61. Er erkennt in den Laubac. bis 814 eine mit einigen Zusätzen versehene Umarbeitung der Ann. S. Amandi, welche kürzer in den Ann. Auscienses, Augienses brevissimi, S. Germani minores, vielleicht ebenso in den Ann. S. Amandi breves (SS. II, 184, von 742-855) und Ann. Bawarici breves benutzt, auch im Chron. Lausonense nicht zu verkennen sei. Verwandt, aber ganz unbedeutend, sind die Ann. S. Amandi brevissimi, 760 bis 796, SS. XIII, 38. und Ann. Regum Sangallenses, 687-855, SS. XIII, 717 u. NA. V, 428. Vgl. über die Laubac. auch B. Simson, Forsch. XXV, 375-377. Seraphim S. 8-12, der sie von ursprünglich reicheren Ann. S. Amandi ableitet. — Ann. 759-805 im Cod. Vat. Christ. 213, Arch. XII, 270, vgl. Waitz, HZ. XXVIII, 200, sind das Fragm. Chesnianum der Ann. Laureshamenses, NA. II, 329.