← Table of contents
Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts, Erster Band (von 2)

Note 17 — II. Die Karolinger. (continued 3)

Reading edition

Graf Vivian Laienabt von St. Martin und Marmoutiers, widmete ihm die herrliche Metzer Bibel Lat. 1. mit den Versen bei Traube, Poet. Lat. III, 243. Versus Johannis Sapientissimi (A. Mai, Auctores Class. V, 426-450, wiederholt hinter Joh. Scotus de divisione naturae ed. Schlüter, Monast. 1838 S. 593-610 und Migne CXXXII ed. Floß p. 1221-1240 ex. cod. Vat. Chr. 1587) voll Verherrlichung Karls und der Irmintrud von einem Iren, wahrscheinlich dem bekannten Philosophen; vgl. NA. IV, 531, Ebert II, 257-267. (Bei Floß S. 1194 die Spottverse auf Rom: Nobilibus quondam etc. auch Murat. Antt. II, 147. Bedae Opp. ed. Col. I, 449. Jaffé Bibl. V, 457 im Cod. Udalrici, cit. schon in der Invectiva, Dümml. Gesta Bereng. p. 138). Joseph, in Tours unter Erzbischof Amalrich (von vor 849-855), der früher Vorstand der Schule gewesen war, gebildet mit Paul, 849-855 Erzbischof von Rouen, war 847 und 848 Kanzler Pippins II von Aquitanien, dann „inclyti regis Ludowici (des Stammlers) liberalium litterarum praeceptor atque ejusdem sacri palatii cancellariorum ministerio functus“. Er schrieb auf Bitten jenes Paul Translatio S. Ragnoberti, der 847 von Bayeux mit Frechulfs Rath nach St. Victor d. Lexov. und dann in die neugebaute Kirche in Suiacum, vermuthlich Notre-Dame-d'Épines, gebracht wurde, wo Frechulf den Hauptaltar weihte; gedr. bei d'Achery Spicil. XII, 600-621. II, 127 bis 133 ed. II. Acta SS. Mai III, 620-624. Er erwähnt den Tod beider Erzbischöfe gleich nach Beginn seiner Arbeit. Vermuthlich schrieb er auch die betrüglich dem Lupus untergeschobene Vita S. Ragnoberti, ein Plagiat der Vita S. Reverentii; ed. Jules Lair, Bibl. de l'École des chartes V, 3, 89-124. ←

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings