Note 5 — II. Die Karolinger. (continued 2)
Reading edition
Vgl. Büdinger, Hist. Zeitschrift VII, 115. Ebert II, 381-381. Die gründlichste Untersuchung über Frechulfs Werk mit genauer Analyse desselben nach den von ihm benutzten Quellen hat Emil Grunauer aus Winterthur gegeben in seiner Diss. de fontibus historiae Frechulphi ep. Lixoviensis, 1864. Frechulph und Frechulf ist die Schreibart der ältesten und besten (St. Galler) Handschrift, aus welcher hier nebst Facs. die in den Ausgaben fehlenden Capitel mitgetheilt sind. Sein Todestag (October 8. Frehholfi. ep.) im Würzb. Necrol. ed. Dümmler, Forsch. VI, 117. Eine unvollständige und dem Julius Florus zugeschriebene Hs. in Avranches 2428, s. Ravaisson, Rapport sur les bibl. de l'Ouest (1841) p. 20; die Widmung an Judith S. 361. Vgl. unten §. 20 →2 über die Translatio Ragnoberti. — Die von Fr. Haase im Breslauer Ind. lectt. hiem. 1860 gedruckte Widmung einer Abschrift des Vegetius an einen König (wiederholt Veget. ed. Lang p. XXIII) kann doch wohl nur von Frechulf sein, nach den Worten: post libros ab inicio mundi usque ad regna Francorum in Gallia a parvitate mea congestos ex hagiographorum sive gentilium historiis, und das wird, wie Dümmler bemerkt, durch übereinstimmende Ausdrücke bestätigt. Der König ist dann Karl der Kahle. Vgl. auch Dümmler, Ostfr. I, 404, und in Haupts Zeitschr. XV, 451, wo 443 bis 450 ein von Hraban für Lothar, wahrscheinlich II, im J. 855 verfaßter Auszug aus Vegetius, mit einigen Notizen über fränkische Sitten, mitgetheilt ist. Den lebhaften praktischen Gebrauch des Vegetius bezeugt auch Salimbene S. 197. ←