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Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts, Erster Band (von 2)

Note 28 — II. Die Karolinger. (continued 2)

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[27] MG. SS. X, 576. Zu erwähnen ist noch die nach der Mitte des neunten Jahrhunderts in Mainz aufgezeichnete Visio domni Caroli, ← gegen die Ausbeutung der Kirchengüter durch seine Nachfolger gerichtet, bei Graff, Althochdeutscher Sprachschatz III, 855, übersetzt bei Abel, Kaiser Karls Leben S. 63; jetzt auch Bibl. IV, 701; Gengler, Germ. Rechtsdenkmäler (1875) S. 237. Vgl. Falk, NA. XI, 617. Eine ganz andere aus einer Londoner Hs. erwähnt NA. IV, 379. Ferner das von Pertz SS. III, 708 mitgetheilte Haager Fragment über Karls Expeditio Hispanica (wiederholt bei G. Paris, Hist. poét. de Charlemagne, S. 465, vgl. 50 und 89, und größtentheils in Hexameter zurückgeführt in den Münch. SB. 1871 S. 328 bis 342 von Hofmann, der es dem Sagenkreise von Wilh. von Orense zuweist) und die Sagen des Chron. Novaliciense. Auch die Vita S. Arnoldi, Acta SS. Jul. IV, 449-452, ist geschichtlich unbrauchbar, enthält aber eine sagenhafte Geschichte von einem Leierspieler, der sich von Kaiser Karl den Wald bei Arnsweiler im Jülichschen für die umliegenden Dörfer erbittet; vgl. Rettberg I, 548. Die aus Petrus Damiani zum Mon. Sangall. S. 101 mitgetheilte Geschichte findet sich, auf den Maurenkönig übertragen, bei Turpin wieder. Ein wirkliches Denkmal der Schlacht bei Roncevaux, deren Tag (15. Aug. 778) allein dadurch bekannt wird, ist das Epitaphium Aggiardi (Karls Truchseß Eggihard), von Dümmler mitgetheilt in Haupts Zeitschr. XVI, 279; vgl. S. 436, u. Gaston Paris in der Zeitschrift Romania II, 146-148, der im Anschluß daran im Turpin ein vielleicht echtes Epitaphium Rutlandi nachweist. Beide jetzt Poet. Lat. I, 109; doch bemerkt Dümmler S. 110, Anm. 2, dass letzteres aus Venantius Fortunatas zusammengestoppelt und schwerlich alt ist.

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