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Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts, Erster Band (von 2)

Note 14 — II. Die Karolinger. (continued 2)

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„Agenardus cognomento Sapiens, ea qui tempestate habebatur insignis, huius reverentissimi coelicolae mentionem in Gestis Caesarum Caroli Magni et filii ipsius Hludowici faciens, inter alia quae annotino cursu dictabat, non inoperosum duxit mortalia acta immortali astipulatione roborare ita dicens“ etc. — Diese bestimmte Angabe gerade aus dem Medarduskloster darf man doch nicht zu gering anschlagen, sie kann recht wohl auf wirklicher Tradition beruhen. Der Verfasser Odilo widmet sein Werk (Mab. Actt. IV, 1, 383-410), welches freilich schwülstig und nicht allzu zuverlässig, aber doch für die Zeit Ludwigs des Frommen nicht unwichtig ist und auf der älteren Schrift des Probstes Rodoin beruht, dem Decan Ingramnus, der nach Flod. 932 Bischof von Laon wurde. Ein Brief von ihm an Hucbald, worin er der Mir. S. Seb. gedenkt, bei Mart. Coll. I, 266. Auch die Autorschaft des Prudentius und Hincmar für die späteren Annalen beruht auf je einem Zeugniß, womit ich nicht, wie man mich mißverstanden hat, sagen will, daß sie zweifelhaft sei, sondern daß auch hier nur ein ausdrückliches Zeugniß sich erhalten hat. Auszüge aus der Translatio S. Sebastiani von Odilo giebt Holder-Egger, SS. XV, 377-391; dann S. 391-395 aus der früher irrig ebenfalls dem Odilo zugeschriebenen Translatio SS. Tiburtii, Marcellini et Petri, die er als betrügliches Machwerk des 11. Jh. nachweist. — Annales S. Medardi a. 497-987 und Auszüge aus der Fortsetzung bis 1249 ed. Waitz, SS. XXVI, 518-522.

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