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Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts, Erster Band (von 2)

Note 17 — II. Die Karolinger. (continued 2)

Reading edition

Servati Lupi Opera ed. Baluzius, Par. 1664, Antv. 1710. Lettres de Servat Loup. Texte, notes et introd. par Desdevises du Dezert, Paris 1888 (Bibl. de l'École des hautes ét. T. 77). Er verfaßte 836 auf den Wunsch des Abts Bun von Hersfeld die Vita Wigberti (s. unten). Ferner 839 auf Bitten des Abts Waldo (wahrsch. von Schwarzach im Straßb. Sprengel, der 861 entsetzt wurde, 869 als Abt von St. Maximin vorkommt) die Vita S. Maximini. Er war Jugendfreund des Abts Hilduin von Saint-Denis, ep. 97 (über dessen V. Dionysii s. Ebert II, 348). Nach der Rückkehr aus Deutschland wurde er 837 Sept. 22 durch die Kaiserin Judith dem Kaiser vorgestellt, 842 erhielt er nach Odo's Absetzung die Abtei Ferrières und ist nach 861 gestorben. Nach ep. 93 hat er K. Karl Imperatorum gesta brevissime comprehensa überreicht, wobei er vorzüglich auf Trajan und Theodosius hinweist. Vgl. Dümmler, NA. IV, 314. Ebert II, 203-209. Sprotte, Biographie des S. L. Regensb. 1880. Ueber die Vermuthung Langens, der ihm den Ps. Isidor zuschreibt, s. NA. VIII, 412. Ueber seine philologischen Studien L. Traube, Münch. SB. 1891, S. 389 ff. Sein und Haimons Schüler war Herich von Auxerre.

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