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Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts, Erster Band (von 2)

Note 20 — I. Die Vorzeit.

Reading edition

Alle zusammen gedruckt in J. A. Fabricius Bibliotheca ecclesiastica. Vgl. Baehr S. 228-245. Die gänzlich unzuverlässigen, zum Theil geradezu erfundenen Angaben des Trithemius sind lange Zeit ohne Prüfung angenommen und werden noch jetzt häufig unvorsichtig nachgeschrieben. Adolf Helmsdörffer in seinen Forschungen zur Geschichte Wilhelms v. Hirschau (Gött. 1874) S. 35 ff. weist sehr gut nach, wie Trithemius in seinen eigenen Schriften sich nicht gleich bleibt, die erfundenen Schriftsteller seiner Annales Hirsaug. in den älteren Verzeichnissen selbst nicht kennt. (Vgl. auch Silbernagel, Trith. 1885, über die Zusätze der Würzb. Hs. zu seinem Catalogus illustrium virorum.) Er verweist auf ein ungedrucktes Werk des Abts Andreas von Michelsberg Opus canonisatum de Ordine S. Benedicti, welches in Verbindung mit ihm steht (s. Arch. XI, 421-424). Nicolaus de Siegen in Erfurt in seinem Chronicon ecclesiasticum (ed. Wegele, Thür. Geschichtsquellen II, 1855) scheint ihn schon benutzt zu haben. Ein Congestus virorum illustrium Ordinis S. Benedicti von Petrus Gallus Wagner 1487 in St. Ulrich und Afra verfaßt, ist noch ungedruckt und scheint unabhängig zu sein. Das (werthlose) von Radulfus de Diceto seiner Chronik vorausgeschickte Verzeichniß seiner Gewährsmänner s. in der Ausg. von W. Stubbs, Lond. 1876, NA. III, 208.

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