Note 12 — I. Die Vorzeit. (continued 2)
Reading edition
Versus de rota mundi, ed. Pertz: Ueber eine fränkische Kosmographie des siebenten Jahrhunderts, Abh. der Berl. Ak. 1845, S. 253. Wright, Anecd. p. 101-104; aus Clm. 903. Dazu kommen noch die Handschriften Cod. S. Galli 213 u. Vat. Pal. 1357, Arch. XII, 354. Vgl. Huemer, Untersuchungen über die ältesten lat. christ. Rhythmen (Wien 1879) S. 63-65. Manitius, Gesch. d. christl. lat. Poesie S. 474. — Ueber eine alte fränk. Völkertafel, die er um 520 ansetzt, Müllenhoff, Abh. d. Berl. Akad. 1863. S. 520. Für erheblich jüngeren Ursprung Ad. Bachmann, Wiener SB. XCI, 864. In welche Zeit und Verbindung die fabelhafte Kosmographie des Aethicus gehört, welche bei der Trojanersage eine Rolle spielt, ist noch dunkel; Krusch bemerkt, „dass darin die Fassung der Gesta Francorum von 736 benutzt und er also erheblich jünger ist, als man ihn gewöhnlich ansetzt. Auf die erste Hälfte des 9. Jahrh. weist auch seine Verwandtschaft mit der Hist. Daretis, welche der erste Fortsetzer des Fredegar in den Hieronymus einschob: beide haben die Fabel von Francus u. Vassus, beide gleichen sich im Stil (z. B. gignarus für gnarus).“ Das Gegentheil behauptet freilich K. Plath, Die Königspfalzen (Berl. Diss. 1892) These 2.