Note 7 — I. Die Vorzeit. (continued 2)
Reading edition
Aimoin, von dem noch unter III § 10 die Rede sein wird, war Mönch von Fleury und widmete sein Werk dem Abt Abbo († 1004). Er wollte die Geschichte bis auf Karls des Großen Vater Pippin beschreiben, sein Werk reicht aber nur bis 653. Rorico schrieb in sehr geziertem Stil und reicht bis 511. Ueber seine Person ist nichts bekannt, nur weisen einige Umstände nach Amiens; mit Unrecht hat man aus der idyllischen Einkleidung geschlossen, daß er die Schafe gehütet habe. Vgl. A. Thorbecke über Gesta Theodorici (Heidelb. Progr. 1875) S. 13-18. In der Chronikensammlung von St. Denis, welche man der Veranlassung Sugers zuschreibt, wurde Aimoin mit den Gesta Dagoberti, Gesta Francorum, den Fortsetzern des Fredegar etc. verbunden, später die Chronik amtlich fortgeführt und im dreizehnten Jahrhundert alles ins Französische übersetzt. Ausgabe bei Bouquet III. Die darin benutzte Forts. aus Saint-Germain-des-prés 1125-1167 (= Hist. Lud. VII) theilweise MG. SS. XXVI, 151. — Den Anfang einer eigenthümlichen Ueberarbeitung der Gesta Francorum, welchen Ekkehard benutzt hat, theilt Waitz aus einer Bamberger Handschrift mit, Forschungen III, 145-147; vgl. 607.