Note 365 — I. Das Zeitalter des Marquis de Sade. (continued 3)
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Proksch a. a. O. S. 50–51. „Unter 48 Condomen der verschiedensten Grösse, die ich mir von Verschleissern und ohne eine Auswahl zu meinen Experimenten anschaffte, fand ich keinen einzigen, welchen ich als schlecht gemacht und unsicher bezeichnen könnte. Die meisten Condome liessen sich mittelst einer Compressionsluftpumpe bis an das Vierfache des Volums, welches sie im Zustande der Contraction hatten, ausdehnen, ehe sie mit einem starken Knalle platzten; kein einziger Condom barst, wenn ich die Ausdehnung seines Umfanges nur bis auf das Dreifache trieb, was ich an allen durch genaue Messungen sicher stellte. Bemerkenswert war bei diesen Versuchen der Umstand, dass die Condome nach einer stärkeren Ausdehnung knapp vor der Stelle abrissen, wo ich sie mittelst eines Bändchens an die Compressions-Luftpumpe befestigt hatte. Wäre es mir also möglich gewesen, die Condome auf eine Weise zu befestigen, die es zugelassen hätte, die ganzen Condome zu erweitern, so würde ich gewiss noch bedeutendere Ausdehnungen erzielt haben.“ Auch rasche und ungleichmässige Ausdehnungen ergaben dasselbe Resultat wodurch nach Proksch sichergestellt ist, dass, wenn „die Condome aus Kautschuk im unversehrten Zustande verkauft werden, sie durch den Beischlaf unmöglich zerrissen werden können, auch wenn sie noch so ungeschickt angelegt und gebraucht werden, und dass sie selbst bei ihrer stärksten Ausdehnung impermeabel bleiben. Damit sind die gewichtigsten Einwände, welche gegen die Schutzfähigkeit der Condome bis nun gethan wurden, widerlegt.“