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Buchstabenmystik

Note 54 — I. DIE WURZELN DER BUCHSTABENMYSTIK

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Über das Alter des milesischen Zahlenalphabets (8. Jahrh.) s. Larfeld, Griechische Epigraphik³ (1914) S. 294 ff. Man hat aber auch mit den Buchstaben α–ω als 1–24 numeriert, ebenso wie wir es mit unsern Buchstaben tun. Beispiele sind die in Olympia zur Auslosung der Kämpfer gebrauchten Täfelchen (Lukian Hermotimos 39), Theatermarken (J. Friedländer, Hermes 9 (1875) 251 ff. Svoronos, Περὶ τῶν εἰσιτηρίων τῶν Ἀρχαίων, Journal International d’Archéologie numismatique I (1898) 45-120; III (1900) 197–235; 319–349), Numerierung von Gesimsblöcken an Bauten (Karapanos, Dodone et ses ruines 68 f. pl. 34–40; thessalische Inschriften bei Lolling, Athen. Mitt. VII (1882) 69. Gesimsblöcke des Altars zu Pergamon, Robert, Hermes 18 (1883) 466 ff. Eisler, Weltenmantel und Himmelszelt, Nachtrag), der Sektionen des Heliastengerichtshofes in Athen (Lipsius, Das attische Recht und Rechtsverfahren I [1905] S. 140 f.), von Äckern („casae literarum“, Inschrift von Halesa, IG XIV 352. Gromatici ed. Lachmann I 309; II 235, 268, 409), die Bezeichnung der Stadtquartiere von Alexandreia (Ausfeld, RM 55 [1900] 379, Der griechische Alexanderroman, Leipzig 1907 S. 139), der Gesänge der homerischen Gedichte (Woisin, De Graecorum notis numeralibus, Diss. Kiel 1886, S. 30), der Wochentage (Boll s. v. Hebdomas, PW Sp. 2573). Über unsre Benennung der sieben Töne der Oktave von C bis H unten mehr. Auch der Alchimist Zosimos hat die 28 Bücher seines Werkes mit Buchstaben bezeichnet, ebenso Mani und Aphraat die ihrigen mit den 22 Buchstaben des syrischen Alphabets. Pachomius numerierte seine Mönchsklassen mit Buchstaben, s. unten den Abschnitt über die Spekulationen über die ganze Alphabetreihe.

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