Note 6 — I. DIE WURZELN DER BUCHSTABENMYSTIK
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Es ist sehr wahrscheinlich, daß die jüdische Vorstellung von einem himmlischen Schreiber, einem Buche des Lebens (Apc. 3, 5) babylonischer Herkunft ist, vgl. Gunkel, Archiv f. Religionswissenschaft 1 (1898 S. 298. Jeremias s. v. Nebo in Roschers mythol. Lexikon III, Sp. 55 f. P. Paul Dhorme, La religion assyro-babylonienne, Paris (Gabalda) 1910 p. 103 f. Kan, De Jovis Dolicheni cultu, Diss. Groningen 1901 p. 52. Johannes Hehn, Die biblische und babylonische Gottesidee, Leipzig 1913 S. 69: „Es verdient bemerkt zu werden, daß man Nebo nicht bloß den beschränkten Wirkungskreis des Schreibergottes zuerkannte, sondern ihn auf Grund seiner Schreibertätigkeit auf die höchste Stufe des Pantheons erhob und zum Weltenherrn stempelte.“ S. auch Birt, Schreibende Gottheiten, Neue Jahrb. 19 (1907) S. 700 ff.