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Bei uns im Arzgebirg'

Zefriedenhät.

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Illustration from Bei uns im Arzgebirg': Heiteres aus dem Erzgebirge

Wenn du e armer Dingrich bist Un hast nischt Ganzes azeziehe, När trocken Brut un Ardep ißt Un dann un wann mußt batteln giehe, – Daß du an nischt hast Lust un Fräd, Dos wunert mich wahrhaftig net! Wie schie hobn's doch do manche Leit, Die brauch'n net schie von zeiting Morgn Fir dos, wos alles sei mecht heit, Ze schufften, schergen un ze sorgn; Die hobn ihrn Quark un hobn ihr Fett Un's Flesch in Top, dos fahlt'n net! 's is oder su: Hot äner Brut, Dar mecht an liebsten Kuchen assen; Hat ar als Schuster käne Nut, Is of'n Schneider ar versassen. E Jeder denkt, ar hot'n Schoden, War Reisbrei hoot, mecht Gänsebroten. War is dä heit gelicklich noch Mit dan, wos Gott ne hoot beschieden, In weling Haus is heitzetog E Jedes mit sen Täl zefrieden? Bein Alten gob's en richting Satz: »Gesundhät is der greßte Schatz.« Nu leg dei Händ net eper hie Un denk, 's muß alls von salber komme; Paß auf, un kimmts Gelick racht schie, Do häßts: Nu 's fix ben Kop genomme! Un hast du's net geleich erwischt, Dos kimmt a wieder, do gibts nischt! Un hoot e Anrer mehr als du, Do guck dich im, du kast mer glabn, Daß manche anre net esu, Nä, winger wie du hobn ze labn! Dann fihltst de in dein Harzeläd Esuwos wie Zefriedenhät!

Illustration from Bei uns im Arzgebirg': Heiteres aus dem Erzgebirge
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