Note 83 — ANZEIGER DES GERMANISCHEN NATIONALMUSEUMS. (continued 2)
Reading edition
Vgl. den während der Drucklegung dieses Aufsatzes erschienenen vortrefflichen II. Band von M. Heyne, Fünf Bücher Deutscher Hausaltertümer; Das deutsche Nahrungswesen. Leipzig 1901. S. 291: »Die geschätzteste Art zu braten aber ist solches am Spieße; wie einfach die Vorrichtung ursprünglich war (und lange gewesen ist), erkennt man an der altnordischen Bezeichnung dafür, teinn, das, wie das angelsächs. tân, ahd. mhd. zein zunächst nichts als Rute, Gerte, Stab meint, und von da aus in die technische Verwendung kommt. So hat auch das ahd. mhd. spiz, angelsächs. spitu von Anfang an nur den Sinn des zugespitzten Holzes.«