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Allgemeine Physiologie

Note 710 — Sechstes Kapitel. Vom Mechanismus des Lebens. (continued 3)

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HARTOG („The dual force of the dividing cell. I. The achromatic spindel figure by magnetic chains of force“, in: Proceed. of the Royal Soc., B, Vol. 76), ein eifriger Verfechter der magneto-elektrischen Zell- und Kernteilungstheorien, versuchte dadurch eine dreipolige Kraftlinienfigur mit drei Spindeln herzustellen, daß er zwei ungleichnamige Magnetpole mit einem neutralen, d. h. nicht magnetischen Eisenpol zusammenbrachte. Der unmagnetische Pol saugt die Kraftlinien an sich heran und es entsteht dadurch eine sogenannte Felddeformation, deren Aehnlichkeit mit einem Triaster, wie schon BALZER hervorgehoben hat, aber so gering ist, daß dieser Versuch, der magnetischen dreipoligen Dreispindel zu Ehren zu verhelfen, nicht als geglückt bezeichnet werden kann. — Vergl. hierzu BALZER: „Ueber mehrpolige Mitosen bei Seeigeleiern“, in: Verhandl. phys.-med. Gesellsch. Würzburg, N. F. Bd. 39, 1908, p. 321.

Auch GALLARDOs (loc. cit.) neuester Versuch, die Zellteilungsverhältnisse mit der Annahme zu erklären, daß den beiden Spindelpolen gleichnamige Ladung, dem Kern mit seinen Chromosomen aber eine Ladung mit entgegengesetztem Vorzeichen zukäme, wird zwar den Spindeltriastern gerecht, die Chromosomen zwischen sich haben, nicht aber den „achromen“, d. h. chromosomenlosen Sphärenpaaren, die genau ebenso verspindelt sein können. Bei den von BALZER im Seeigelei beobachteten Polyastern, deren Spindeln zum Teil Chromosomen zwischen sich hatten, zum Teil aber nicht, ließ sich direkt das Unzutreffende der GALLARDOschen Auffassung dartun.

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