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Zur neuen Lehre

Note 7 — III.

Reading edition

Wir geben die für diese Anschauung charakteristischste Stelle aus »Die Grundlagen der Philosophie« (deutsch von B. Vetter, Stuttgart 1875) hier wieder. S. 14: »Jeder hat von dem Könige gehört, der wünschte, daß er bei der Erschaffung der Welt zugegen gewesen wäre, um gute Rathschläge ertheilen zu können. Er war aber bescheiden im Vergleich mit jenen, die da vorgeben, nicht allein die Beziehungen zwischen Schöpfer und Geschaffenen zu verstehen, sondern auch, wie der Schöpfer beschaffen sei. Und doch ist diese transcendentale Frechheit, die sich brüstet, die Geheimnisse einer Macht zu durchschauen, welche sich uns in allem Seienden offenbart, ja sogar dieser Macht über die Achsel sehen und die Bedingungen ihrer Thätigkeit beobachten zu können – sie ist es denn, deren Paß auf »Frömmigkeit« lautet. Dürfen wir nicht ohne weiteres behaupten, daß eine aufrichtige Anerkennung der Wahrheit, daß unsere eigene und alle andere Existenz ein durchaus und für immer jenseits unsers Verständnisses liegendes Mysterium ist ein besser Theil wahrer Religion enthält, als alles, was in dogmatischer Theologie geschrieben worden ist?«

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