Note 74 — Die Pariser Julirevolution.
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Als Ergänzung möge hier das briefliche Bekenntnis des Königs an seine Tochter Charlotte vom 9./21. Dezember 1830 dienen (vgl. Hohenzollern-Jahrbuch 1916, S. 154): „Einen schlimmeren und verwickelteren politischen Zustand der Dinge in Europa habe ich noch nicht erlebt, und wie viel Schlimmes erlebte ich nicht schon! Daß hierbei die Lage Preußens die allerschlimmste zu nennen ist, ist wohl einleuchtend. An dessen südwestlicher Grenze das kecke, übermütige, kriegslustige Frankreich, alles Bestehende bedrohend, und neben diesem das noch im offenbaren Aufruhr befindliche, keinem vermittelnden Vorschlage Gehör gebende, rein tolle Belgien; den Geist der Unruhe, der im deutschen Vaterlande spukt, will ich ganz übergehen, obgleich auch er die größte Aufmerksamkeit erfordert; und nach Osten.... das verräterische und fanatische Polen.... wahrlich, es möchte schwer sein, sich eine schlimmere Lage zu denken. Mäßigung, kaltes Blut und sich nach Möglichkeit auf das Schlimmste gefaßt zu machen und vorzubereiten, ist alles, was dabei zu tun ist. Das Übrige ist von der Vorsehung zu erwarten, die sich doch des armen Europas über kurz oder lang wieder erbarmen wird.“