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Wilhelms I. Briefe an seinen Vater König Friedrich Wilhelm III. (1827-1839)

Note 69 — Die Pariser Julirevolution.

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Als im Sommer 1832 der Plan einer Zusammenkunft der Herrscher von Preußen, Rußland und Österreich daran scheiterte, daß in dem dafür in Aussicht genommenen Teplitz die Cholera ausgebrochen war, schrieb Prinz Wilhelm aus Alexandria am 12./24. Juli 1832 an seinen Vater: Darf ich mein Gefühl aussprechen, so stimmt es ganz mit dem des Kaisers (d. h. mit dem Bedauern über das Scheitern des Planes) zusammen. Denn diese Zusammenkunft war es, welche mein erster Gedanke nach der Revolution war. Jetzt, wo ohne solche Zusammenkunft man freilich eins geworden ist, die Verhältnisse in Frankreich aber täglich besorglicher werden, die bisherige Ruhe doch auch mit Opfern erkauft ist, die eine inhaltschwere Consequenz in sich schließen, da erscheint mir gerade der jetzige Moment so sehr geeignet und wichtig zur Zusammenkunft, um sich über die Dauer dieses precairen Zustandes Europas zu beraten. Denn wenn Fürst Taillerand auf die Frage, wie dieser Zustand sich lösen werde, geantwortet haben soll: ça finira par un hazard, so frage ich immer: mais à quand ce hazard?, und in diesem quand liegt der Ruin fast aller großen Staaten.

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