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Wilhelms I. Briefe an seinen Vater König Friedrich Wilhelm III. (1827-1839)

Note 5 — Der russisch-türkische Konflikt.

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„Am 8. December verließen die Botschafter von England, Sir Stratfort Canning, und Frankreich, General Graf Guilleminot, und am 16. December auch der russische Gesandte, v. Ribeaupierre, Konstantinopel, um sich über Smyrna nach dem Occident zu begeben. Fast gleichzeitig traf von Wien die Nachricht ein, daß Metternich, offenbar im Gefühl der Unmöglichkeit, unter den obwaltenden Umständen der Stimme der Billigkeit und Mäßigung Gehör zu verschaffen, die ihm übertragene Vermittlung ablehne. Der österreichische Internuntius Baron v. Ottenfels — von den Vertretern der Großmächte der einzige, der bis dahin in einiger Verbindung mit den türkischen Ministern geblieben war — verlor damit ebenfalls alles Vertrauen, und die Pforte stand ohne jeglichen diplomatischen Rat da.“ (G. Rosen, Geschichte der Türkei, 1826 bis 1856, Erster Teil, 1866, S. 55.) Dazu die Bemerkung des Prinzen Wilhelm, St. Petersburg, 23. Dec./4. Jan. 1827/8: .... Vor drei Tagen erhielt der Kaiser die Nachricht, daß Ribeaupierre nicht nach Odessa, sondern widriger Winde halber nach Triest hat gehen müssen, ein Zufall, der dem Kaiser sehr lieb ist, indem er sagte: der Himmel habe die Instruktion ihm zukommen lassen, die er vergessen habe, ihm nach Konstantinopel zu senden. Ribeaupierre erhält Befehl, in Triest zu bleiben und sich womöglich mit seinen zwei Kollegen fortwährend in Kommunikation zu erhalten.

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