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Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Dritter Teil

Note 6 — Die Wenden und die Kolonisation der Mark durch die Zisterzienser

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Der Orden, ohne geradezu in Askese zu verfallen, war doch in den ersten fünfzig Jahren seines Bestehens überaus rigorös, und unterschied sich auch dadurch von den Benediktinern, die, gestützt auf die Unterweisungen des heiligen Benedikt selber, diesen Rigorismus vermieden. Schon im zehnten Jahrhundert hieß es deshalb spöttisch: „die Regel des heiligen Benedikt scheine für schwächliche Leute geschrieben.“ Die Gründer des Zisterzienser-Ordens gingen von einer verwandten Anschauung aus, und aus der ersten Zeit des Ordens her finden sich folgende Vorschriften:

1) Die Unterlage des Bettes ist Stroh. Polster sind untersagt.

2) Als Speise dienen gekochte Gemüse, darunter Buchenblätter. Kein Fleisch.

3) In der Kirche soll sich ein offenes Grab befinden, um an die Hinfälligkeit des Daseins zu mahnen.

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