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Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Dritter Teil

Note 12 — Die Wenden und die Kolonisation der Mark durch die Zisterzienser (continued 2)

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Eine Bau-Autorität gibt folgende Details: „Auf dem höchsten Punkte der Insel fand ich einen Gebäuderest, der mich, abgesehen von allem andern, schon durch das vortrefflich ausgeführte Mauerwerk interessierte. Ungefähr 2½ Fuß aus der Erde hervorragend, zeigt es die eine ganze Frontmauer eines rechteckigen Bauwerks, sowie die Ansätze der beiden daranstoßenden andern Seiten. Erstere hat eine Länge Von 75′, und ist durch zwei von den Ecken des Gebäudes 18′ entfernte Strebepfeiler verstärkt, die eine Breite von 6′ haben und ebensoviel nach außen wie nach innen aus der Mauer hervortreten. In dem südlich gelegenen Pfeiler ist deutlich der Zugang zu einer Treppe zu erkennen, während sich nördlich von dem andern Strebepfeiler ein Eingang von außen in den wahrscheinlich durch mehrere Türen zugänglichen Raum befindet. Wenn schon die Sauberkeit der Arbeitausführung auf ein monumentales Bauwerk schließen läßt, so gestattet der Formencharakter der vornehm gebildeten Fußglieder an den innern Strebepfeilern keinen Zweifel darüber, daß wir es mit einem Gebäude aus dem zwölften Jahrhundert zu tun haben, das entweder eine Kirche war oder einem Kloster zugehörte. Für die erstere Annahme spricht die Form der Ruine, die wohl am richtigsten als Überbleibsel der östlichen Giebelseite einer dreischiffigen Kirche angesehen wird. Es wäre interessant, diese Ansicht durch eine Aufgrabung des Terrains in der Richtung der nach innen vorspringenden Strebepfeiler vielleicht bestätigt zu finden“.

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