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Walther von der Vogelweide

Note 1 — Erster Abschnitt. Einleitung. Des Dichters Herkunft. Die Sänger des Thurgaus. Friedrich von Oesterreich. Des Dichters Jugend.

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Stumpf, der gegen die Mitte des 16. Jahrhunderts schrieb, erwähnt im 5. Buche seiner Chronik eines Sankt Gallischen Bürgers, Hans Vogelweider, und fügt das Wappen dieser Vogelweider bei. Hierauf folgt in der, vierzig Jahre nach des Verfassers Tod erschienenen Ausgabe von 1606 (Bl. 373b) nachstehender Beisatz, welcher in der ersten Ausgabe von 1548 (II Bl. 31b) noch nicht befindlich ist: »Sonst ist Vogelweide ein alt Schloß geweßt im oberen Turgow gelegen; davon berümpte Leut kommen, an der Herzogen in Schwaben Hof bekannt. Walther v. d. Vogelweid war ein frommer biderber, nothaffter Ritter, an Keysers Philippi Hof: wie sölchs bezeuget sein selbst eigen Lied in einem uralten Buch (sicherlich die Maness. Handschr.) under Keyser Heinrich und König Cunraden dem jungen geschrieben: darinnen auch sein Wappen abgemalet, hat aber nichts mit diesem geleichs.« Dieses ist ohne Zweifel die Hauptstelle, nach welcher Bodmer und nachher viele Andre den Ursprung des Dichters in das obere Thurgau setzen.

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