Note 31 — Dritter Abschnitt. Walthers Wanderleben. Der Hof zu Thüringen. Die Hofsänger. Des Dichters Ansichten von Fürsten und Fürstenräthen, von Geburt, Freundschaft, Manneswerth. Blicke in sein Inneres.
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Die Pf. Hds. 357 Bl. 20 hat das Lied, welches mit diesem Satze schließt, unter denen des Truchs. von St. Gallen. »Getreuer Freund, versuchtes Schwerdt, die zweene sind in Nöthen gut!« sagt auch Bruder Werner (LVIII). Die Rede ist sprichwörtlich, wie jenes Lied selbst andeutet. Walther läßt zuweilen ein Sprichwort (ein alt gesprochen Wort, wie Ulrich v. Winterstetten sich ausdrückt, Benecke's Ergänz. S. 220. Vgl. Fragm. de bell. Carol. M. contr. Sarac. v. 1011.) einfließen, als: »In der Mühle harpfen.« (I 122) (Vgl. Freigedank, V. 1559 f.) »Guter Mann ist guter Seiden werth.« (I 115a) »Sind je doch Gedanken frei.« (I 121b) Vgl. Dietmar von Ast: »Gedanken, die sind ledig frei.« (I 40a)