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Walther von der Vogelweide

Note 84 — Achter Abschnitt. Friedrich II. und die Päbste. Erzbischof Engelbert von Köln. Die Kreuzzüge. Walthers Kreuzfahrt.

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Wo gefuhr eh' Kaiser über Meer Im Bann und ohne Fürstenheer? Und ist nun kommen in ein Land, Da Gott noch Mann nie Treue fand. (V. 4026 ff.) Was mag ein Kaiser schaffen, Seit Christen, Heiden und Pfaffen Streiten g'nug wider ihn? Da verdürbe Salomons Sinn. (V. 4046 ff.) Der Bann und manche Christen Mit viel manchen Listen Wollten sie es erwendet (hintertrieben) han. Nun hat Gott sein Ehre gethan, Daß Sünder sollen das Grab gesehen. Das muß ihm ohn' ihren Dank geschehen. Gott und der Kaiser haben erlost Ein Grab, das ist aller Christen Trost. Seit er das Beste hat gethan, So soll man ihn ausser Banne lan. Das wollen Römer leichte nicht; Was ohn' ihren Urlaub Gut's beschicht, Dem wollen sie keiner Stete jehen, (keine Dauer zugestehen) Nun ist das ohn' ihren Dank (gegen ihren Willen) geschehen. (V. 4068 ff.)

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