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Vom Musikalisch-Schönen

Note 35 — IV. Analyse des subjektiven Eindruckes der Musik.

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Einer unserer geistvollsten Physiologen, Lotze, sagt in seiner »medizinischen Psychologie« (S. 237): »Die Betrachtungen der Melodien würde zu dem Geständnis führen, daß wir gar nichts über die Bedingungen wissen, unter denen ein Übergang der Nerven aus einer Form der Erregung in die andere eine physische Grundlage für die kraftvollen ästhetischen Gefühle bietet, die der Abwechslung der Töne folgen.« Ferner über den Eindruck von Lust und Unlust, den selbst ein einfacher Ton auf das Gefühl ausüben kann (S. 236): »Es ist uns völlig unmöglich, gerade für diese Eindrücke einfacher Empfindungen einen physiologischen Grund anzugeben, da uns die Richtung, in welcher sie die Nerventätigkeit verändern, zu unbekannt ist, als daß wir aus ihr die Größe der Begünstigung oder Störung, die sie erfährt, abzuleiten vermöchten.«

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