Note 4 — Namenregister. Dritter Band.
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Man kann sich einen Begriff davon machen, wie die Zensur der freien Stadt Frankfurt gehandhabt wurde, wenn man erfährt, daß der Zensor vom Bürgermeisteramt die Instruktion hatte, alles zu streichen was er nicht verstünde. Dies kam daher, daß der gute Mann manche Artikel, die einen etwas verblümten Sinn gehabt, in aller Unschuld hatte stehen lassen, wodurch er dem hohen Senat mehr als einen Wischer vom Bundestag zuzog, wo er sich dann mit Unwissenheit über dessen Bedeutung entschuldigt hatte. – „So streichen Sie in Teufels Namen was Sie nicht verstehen,“ hatte ihm der jüngere Bürgermeister anbefohlen; da nun der gute Mann fast gar nichts verstand, so kann man denken, wie er strich. – Über Frankfurter Verhältnisse durfte ein für allemal in den Frankfurter Blättern gar nichts gedruckt werden, nicht einmal die gehorsamste Anfrage wegen irgend eines Übelstandes, denn – im Dunkeln ist am besten munkeln.