← Table of contents
Versuch einer Ethnographie der Philippinen

Note 1 — III. Chinesen, chinesische Mestizen, Japanen.

Reading edition

Die Chinesen, welche nach Manila kamen und kommen, waren und sind entweder Krämer oder Handwerker, es giebt nur wenige Ackerbauer und Feldarbeiter unter ihnen, so 1867 unter 20 293 nur 425 Ackerbauer. Diess ist um so merkwürdiger, als die Leyes de Indias nur die Niederlassung von ackerbautreibenden und Dienerstellen einnehmenden Chinesen gestatten (Cañamaque, Recu. I, 278; Scheidnagel 71). Nach Jagor (Reisen 274) hindert sie die Feindseligkeit der Indier daran, welche den Chinesen mit grimmigem Hasse und Neide begegnen1. Nach einigen Werken (Cañamaque, Recu. I, 202; Scheidnagel 70) ist die Einwanderung chinesischer Frauen gesetzlich untersagt, es muss aber wohl ein Irrthum der resp. Verfasser oder eine Nachlässigkeit der Behörden vorliegen, denn nicht allein Dr. Jagor (Reiseskizzen 227) erwähnt die Anwesenheit derselben; nach den statistischen Angaben in Cavada (I, 373, II, 339) lebten 1870 unter den 23 242 Chinesen der Philippinen 193 Frauen.

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings