← Table of contents
Versuch einer Ethnographie der Philippinen

Note 7 — II. Malaien.

Reading edition

Südlich von den Buriks wohnen die eigentlichen Igorroten, deren Stammland das Thal von Benguet ist, obwohl sie jetzt in diesem Thale nur in verhältnissmässig geringer Zahl wohnen, indem die blutigen Kriege, welche in den zwanziger und dreissiger Jahren dieses Säculums zur Unterwerfung dieses kriegerischen Stammes führten, das blühende Land beinahe entvölkerten. Ihre wichtigeren Orte sind Benguet, Apayao, Cabacan (Cabagan), Buguias (Bujias) &c. v. Drasche (Fragm. einer Geologie, p. 27) traf Igorroten zwischen S. Nicolas am Rio Agno und Bambang (Provinz Nueva Vizcaya), bis zum Caraballo Sur. Auch hier muss ihre Zahl erheblich sich vermindert haben, denn gegen die geringe Zahl der Individuen stach die Menge der verlassenen und verfallenen Hütten ab. Einst war das von den Igorroten bewohnte Territorium grösser, im XVII. Jahrhundert wird noch der Berg von Sto. Tomas als in der „Tierra de Ygolotes”7 liegend mehrfach erwähnt, und noch 1747 reichte das Gebiet der Igorroten bis zum Weichbilde der Pueblos Agoo und Aringay (Mozo 81). 1829 war die Grenze bis zum Monte Tongló (beim Monte Sto. Tomas) zurückgewichen (Mas, pobl. 46). In den Districten Lepanto und Bontoc zählte man 1876 19 852 unterworfene und 29 600 unabhängige Igorroten incl. Buriks und Busaos, während Diaz Arenas für das Jahr 1848 die Zahl 12 304 für die damaligen Provinzen Pangasinán („in der Cordillera grande”), Abra und Ilócos Sur angiebt.

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings