Note 5 — I. Das atlantische Weltmeer.
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Auf meiner ersten Reise über den atlantischen Ocean im Jahre 1887 habe ich (natürlich in Begleitung des Capitäns, da es sonst nicht gestattet ist,) das Zwischendeck besucht. 600 Reisende waren dort untergebracht, in drei Abtheilungen; die erste ist für ledige Frauen, die zweite für Familien, die dritte für ledige Männer. Jeder hat seine eigene Lagerstätte mit Stroh-Sack und Kopf-Kissen; für eine Decke hat er selber zu sorgen, doch kann er dieselbe, die er auf seiner Fahrt durch den amerikanischen Continent so nothwendig braucht, zum Selbstkostenpreis von der Gesellschaft des norddeutschen Lloyd in Bremen oder Bremerhafen beziehen. Dies Zwischendeck war besser eingerichtet und gelüftet, als irgend eines, das ich zuvor gesehen. Namentlich denke ich noch mit einem gewissen Grauen an das des russischen Dampfers, welcher 500 russisch-katholische Pilger von Odessa nach Palästina beförderte. Aber bei bewegter See herrschte auch im Zwischendeck der „Eider“ das graue Elend. Willenlos liegen oder hocken alle, jung und alt, auf Betten und Gängen. Pausbäckige Kinder, denen die dicken Thränen über die Wangen laufen, klagen „Mutting, ich sterbe,“ lassen aber doch das wohlgeschmierte Butterbrod nicht fallen.