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Über das Geistige in der Kunst, Insbesondere in der Malerei

Note 16 — INSBESONDERE IN DER MALEREI

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Nicht wie Grün—welches, wie wir später sehen werden, irdische, selbstzufriedene Ruhe ist—sondern feierliche, überirdische Vertiefung. Dies ist buchstäblich zu verstehen: auf dem Wege zu diesem „über“ liegt das „irdische“, welches nicht zu vermeiden ist. Alle Qualen, Fragen, Widersprüche des Irdischen müssen erlebt werden. Keiner hat sich ihnen entzogen. Auch hier ist innere Notwendigkeit, die durch das Äußere verdeckt wird. Die Erkenntnis dieser Notwendigkeit ist die Quelle der „Ruhe“. Da uns aber diese Ruhe am entferntesten liegt, so können wir uns auch im Farbenreiche dem Überwiegen des Blau innerlich schwer nähern.

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