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Über das Geistige in der Kunst, Insbesondere in der Malerei

Note 11 — INSBESONDERE IN DER MALEREI

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Der Begriff „Äußeres“ soll hier nicht mit dem Begriff „Materie“ verwechselt werden. Den ersten Begriff brauche ich nur als einen Ersatz für „äußere Notwendigkeit“, welche nie über die Grenzen des anerkannten und also nur traditionellen „Schönen“ führen kann. Die „innere Notwendigkeit“ kennt diese Grenzen nicht und schafft dadurch oft Dinge, die man gewöhnt ist, als „häßlich“ zu bezeichnen. „Häßlich“ ist also nur ein Gewohnheitsbegriff, welcher als äußeres Resultat einer der früher gewirkt habenden und schon verkörperten inneren Notwendigkeiten noch lange ein Scheinleben weiter führt. Als häßlich wurde in dieser vergangenen Zeit alles gestempelt, was damals in keinem Zusammenhang mit der inneren Notwendigkeit stand. Was aber im Zusammenhang mit ihr war, wurde als schön definiert. Und dieses letzte mit Recht,—alles, was die innere Notwendigkeit hervorruft, ist schon dadurch schön. Und wird auch als solches früher oder später unvermeidlich anerkannt.

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