Note 28 — 19. DER GRINDKOPF
Reading edition
Sie drehen eine Zigarette und geben sie ihm. Der grindige Junge sagt zum Badebesitzer: „Mein Kawaß28 wollte mir meine Kleider nachbringen. Ist er noch nicht gekommen?“ Da sagte der Badebesitzer: „Ist nicht nötig, mein Herr. Ich habe viele Kleider.“ Dann sagte er zu seinem Mohren: „Geh, meine Frau soll in die Festkleider in die eine Tasche Gold und in die andere Silbergeld stecken. Dann bringe sie her.“ Der Mohr ging hin und tat so. Der Grindkopf zog die schönen Kleider des Badebesitzers an. Als er das Bad verließ, gab er zwei Pfund den Badedienern, vier Pfund dem Oberaufseher und sechs dem Badebesitzer. Als er aufstand und weggehen wollte, sagte der Badebesitzer: „Bitte, mein Herr, bleibe heute als unser Gast.“ Sie standen auf und gingen in das Haus des Badebesitzers. Am Morgen sagt der Badebesitzer zu seinem Mohren: „Geh, sage dem und dem Hotelbesitzer, er soll wenigstens ein Zimmer zurichten.“ Der Hotelbesitzer und der grindige Junge gingen in das Hotel. Der Letztere blieb in einem Zimmer als Gast. Der grindige Junge rief den Hotelbesitzer und sagte: „Geh, miete mir vom Bazar zwei Diener. Der eine soll ein Mohr, der andere ein Weißer sein.“ Der Hotelbesitzer tat so. Darauf sagte er: „Geh, bringe mir schnell einen Soldatenrock und ein Martinigewehr.“ Der tat das auch. Der grindige Junge gab den Soldatenrock und das Gewehr dem weißen Diener und sagte: „Du halte Wache hier draußen vor der Tür. Wenn jemand kommt, sagst du: ‚es ist verboten.‘“ Der tat so. Dem Mohren sagte er: „Du bleibst bei mir. Wenn der Soldat draußen sagt: ‚es ist verboten‘, gehe du auch hinaus und frage: ‚Wer ist da?‘ Wenn der Mann draußen dann sagt: ‚Ich bin der Diener von dem und dem‘, komme zu mir und benachrichtige mich.“ Die taten so. Er sagte zu dem Mohren: „Kennst du den Läufer des Großvezirs?“ Der Mohr antwortete: „Ja, ich kenne ihn.“ Er antwortete: „Geh, rufe ihn mir.“ Der Mohr ging und rief ihn. Als er kam, sagte er zu dem Läufer: „Bist du der Läufer des Großvezirs?“ Der antwortete: „Ja.“ Dann sagte er: „Kannst du mir morgen gegen drei oder vier Uhr das Pferd des Großvezirs im Paradeschmuck bringen? Ich möchte etwas umherreiten und werde dir zehn Pfund geben.“ Der Läufer sagte: „Sehr wohl.“ Nachdem er gegangen war, sagte er zu dem Mohren: „Rufe mir den Läufer des Seraskers.“ Er rief ihn. Als er kam, sagte er ihm dasselbe. Auch der antwortete: „Sehr wohl.“ Am nächsten Tage legten die beiden Läufer den Pferden Paradeschmuck an und führten sie vor das Hotel. Er sagte zu dem Hotelbesitzer: „Suche ein gutes Pferd.“ Der antwortete: „Sehr wohl.“