Note 15 — Front matter
Reading edition
Thus in note 6 was mentioned Herodotus’ (484-425 B. C.) statement about the Neurians. The oldest werewolf legend, according to Hertz, is that of Lykaon, the son of Pelasgos, the first king of ancient Arcadia. These Arcadians lived as huntsmen and shepherds. According to J. Oppert (Andree, p. 65; and notes 6 and 9) the werewolf superstition existed amongst the Assyrians; and Andree states, the oldest Hellenic werewolf myth is found in Pausanias (died 467 B. C). In the Norse “Edda” we find Odin’s wolves, also Sköll, Hati and Fenrir. In the Völsunga Saga, Sigmund and Sinfjötli become wolves. For other reflections of the fear in which wolves were held, see the 10th century ms. of the “Wiener Hundesegen” against male and female wolves (Braune, Althochdeutsches Lesebuch, 6. aufl. 1907, p. 85). Jacob Grimm,—Geschichte der deutschen sprache s. 233:—“Unsere thierfabel stellt vortrefflich das gebannte raubthier des waldes dar, und lehrt die nähe des wolfs und fuchses.”
C. Lemcke, Aesthetik, 6. aufl. II. 1890, s. 562:—“In die ältesten Zeiten hinauf reicht auch bei Jägervölkern die Tiersage, in ihrer Weise zum Teil die Eigentümlichkeiten der Tiere erklärend, ihr Gebahren erzählend. Die furchtbaren und die listigen Tiere boten sich am besten dar.... Wo die Menschen städtisch beisammen wohnen, bleibt Tier Tier; wo sie einsamer mit Tieren leben, bekommen diese eine höhere Bedeutung. So wird dem Wäldler Bär und Wolf zum ebenbürtigen Räuber und Kämpfer, menschlicher aufgefasst zum Gegner voll Mut, List, Rachsucht, der Gedanken hat wie der Mensch selbst.”