Note 9 — Chapter II · Sources
Reading edition
Cf. Rossbach, loc. cit., p. 2763: “Dabei ist er nicht Historiker, sondern Rhetor ... und will kein Handbuch der römischen Geschichte schreiben, sondern aus dem besonders geeigneten Stoff seine Beredsamkeit zeigen”; Wachsmuth, p. 610: “So ist bei Florus sachliches Interesse ganz geschwunden und nur ein rhetorisch-stilistisches übrig geblieben und damit sein Werth als Geschichtsquelle auf Null reducirt”; Eussner, op. cit., p. 133: “Ihm ist die Geschichte Roms, welche die Weltgeschichte in sich begreift, nichts als ein corpus vile, an dem die stilistische Begabung und Kunst sich erproben kann ... Freilich fehlt dem Künstler der Sinn für das Massvolle, der Geschmack für das Einfache. Die Umrisse der Zeichnung verrathen seine Vorliebe für das Colossale, die Farben des Gemäldes seine Neigung zum Glänzenden und Blendenden.”