Note 7 — Capitel 5. Lefévre und Aumama.
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In keinem Lande, auf keiner Insel der Welt, ist es so augenscheinlich wie hier, daß furchtbare Erderschütterungen die Berge in früheren Zeiten auseinandergerissen, und dadurch jene tiefen schroffen Thäler gebildet haben, die sich, Abgründen gleich, Meilen weit ausdehnen und deren Hänge in den meisten Ländern durch Zeit und Stürme abgerundet und zu selbstständigen verschiedenen Theilen wurden. Hier aber liegt noch die Kluft, wie sie jene geheimnisvolle Kraft der Tiefe mit furchtbarer Gewalt auseinander gesprengt, und wenn auch der üppig vorquellende Pflanzenwuchs solch fruchtbar vulkanischen Boden nicht mochte lange unbenutzt liegen lassen und die schroffen Hänge und Felsen selbst, bis in die höchsten und ungangbarsten Wände hinein, mit Busch- und Schlinggewachs mit Farrenkraut und Waldung selbst überzog, hat die Natur doch noch nicht Zeit genug bekommen jene scharf abgerissenen, durch den gewaltsamen Auswurf erzeugten Conturen wieder auszugleichen, und die Umrisse der Wände, trotz der tiefen eingebrochenen Schlucht dazwischen, zeigen deutlich und unverkennbar, wie sie früher ein Ganzes gebildet, in Bruch und Einschnitt die Riesenkraft verrathend die hier thätig gewesen.