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Studien und Plaudereien im Vaterland. Second Series

Note Text — Anhang.

Reading edition

[L-7]

(Zur 8. Sektion.)

Heinrich Heine. (1822.)

Friedrich Silcher. (1837.)

Andante. 1. Ich weiß nicht, was soll es be - deu - ten, daß ich so trau - rig bin; ein Mär - chen aus al - ten Zei - ten das kommt mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist kühl und es dun - kelt, und ru - hig fließt der Rhein; der Gi - pfel des Ber - ges fun - kelt im A - bend - Son - nen - schein. 2. Die schön - ste Jung - frau sit - zet dort o - ben wun - der -[G-11] bar, ihr gold - nes Ge - schmei - de blit - zet, sie kämmt ihr gol - de - nes Haar. Sie kämmt es mit gol - de - nem Kam - me, und singt ein Lied da - bei; das hat ei - ne wun - der - sa - me, ge- wal - ti - ge Me - lo - dei. 3. Den Schif - fer im klei - nen Schif - fe er- greift es mit wil - dem Weh; er schaut nicht die Fel - sen - Rif - fe, er schaut nur hin - auf in die Höh'. Ich glau - be, die Wel - len ver - schlin - gen am En - de Schif - fer und Kahn; und das hat mit ih - rem Sin - gen die Lo - re - lei ge - than.

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