Note 59 — Hexen.
Reading edition
Die Verwandlung von Kohle in Gold ist ein in Märchen häufig wiederkehrender Zug. In einer Ortsage aus Warasdin wird ein Hirte von einem in einer alten Ruine hausenden Geist, sowie das Weib in unserer Sage beschenkt. Eine kleinrussische Erzählung berichtet, dass ein Menschenweib einmal einen neugebornen Lēši fand, mitleidig aufhob und in ein warmes Tuch einwickelte. Bald darauf kam die Lisunka, die Mutter des Kleinen, und beschenkte das Weib mit einem Topfe glühender Kohlen, die sich hinterher in Gold verwandelten. Dieselbe Geschichte von einem Holzweibchen in Thüringen bei Börner, Sagen des Orlagaus, S. 231. Ein indisches Seitenstück aus Dardistan im »Globus« XXIV. Nr. 21 von Leitner.