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Slavische Volkforschungen

Note 51 — Hexen.

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Das Brot, das man in den Mund nimmt, ist wohl nichts anderes als ein Opfer, das man der Hexe darbringt, die im Dünger haust, um sie zu versöhnen wegen der Verunreinigung ihres Aufenthaltortes; Brot opfert auch der russische Bauer auf dem Dünger den Lješje. Im Dünger, den man später aufs Feld führt, wohnen die Geister der Fruchtbarkeit und des Feldsegens. Diese ursprüngliche Anschauung ist mit der Zeit erloschen und die Düngerstätte wurde zum Tummelplatz der Hexen gemacht. Vrgl. die skatologischen Erzählungen Anthropophyteia IV (1907).

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