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Slavische Volkforschungen

Note 46 — Hexen.

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V. Vrčević berichtet, er habe in seiner Kindheit erzählen gehört, dass die Krivošijaner (in der Gegend von Cattaro) auf diese Weise ihre Frauen einmal einem solche Ordale unterworfen haben. Demselben erzählte ein Mann namens Lukas Pištelja aus Trebinje im Herzogtume, dass die christlichen Einwohner dieses Ortes im Jahre 1857 von den Türken gezwungen wurden, auf freiem Felde in die an der Stadt vorbeifliessende Trebišnjica ihre eigenen Frauen hineinzuwerfen. Unter denen, die untergingen, befanden sich zufälligerweise auch die Mutter und die noch lebende (es war im Jahre 1874 als dies Vrčević schrieb) Frau Pišteljas. Sieben Weiber gingen aber nicht unter, und zwar, weil sie zuviel Kleider anhatten und das Wasser unter die Kleider gedrungen war, da die Armen perpendikular ins Wasser fielen. Die Türken wollten durchaus, dass alle sieben Weiber den Steinigungtod erleiden sollten.46 Nur mit schwerer Mühe und Not liessen sie sich von den hart bedrängten Christen dazu bewegen, dass sie von der augenblicklichen Strafe Absicht nahmen, indem sie sich damit zufrieden gaben, dass die Beinzichtigten im Kloster Duži einen heiligen Eid ablegen mussten, in Zukunft nimmermehr Kinder aufzufressen.47

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