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Slavische Volkforschungen

Note 2 — Die Menschwerdung des hl. Panteleimon.

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Aus vormonotheistischer Glaubenzeit behaupteten sich in Europa die Wald- und Feldkulte und deren Geisterwelt vielleicht am stärksten. Der geheimnisvolle Zauber des wilden, so des traumverloren stillen als des stürmisch rauschenden Waldes und des weiten, wogenden Fruchtgefildes, die so wundersame Sprache des Windes und der Wolken übten ihre überwältigende Macht trotz himmelragender Kirchen, Moscheen und düsterer Felsentempel noch ständig auf das nach Lösungen der Lebenrätsel sich bange sehnende Gemüt der Völker aus. Meist sind sie gut und liebtraut die Geister des Waldes zur Menschenblüte, die sich ihnen vertrauenvoll naht. Sie scheuen nicht einmal, Minne mit dem Menschenkinde zu pflegen; sie sind die unerfahrenen, die arglosen, und der Mensch, der aberwitzig viel weiss, verscheucht und verfolgt sie mit grimmiger Wut. Die tapfersten und die reichsten, die weisesten und die Wasserköpfe führten einst in verschollener Vergangenheit ihren Ursprung auf Vermischung ihres Stammvaters oder ihrer Stammutter mit Wald- und Wolkengeistern zurück. Kinder solcher freien Liebe vollbrachten Wundertaten, von denen manche Sage nachklang, und die Spätgeborenen berühmten sich ihrer2.

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