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Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel

Note 15 — 12. Babirusa alfurus Less.

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Es dürfte hieraus hervorgehen, dass der Babirusa sich bezüglich seiner Bezahnung in einem Übergangstadium befindet. Es kommen zwar 3 Praemolaren beim Zahnwechsel vor, allein der vorderste fällt fast immer wieder aus, wie schon Gray bemerkte; man kann daher p 3/3 nicht in die Zahnformel für das bleibende Gebiss aufnehmen.15 Wenn Gray aber (l. c. 349) meint, dass dieser 3. Praemolar nur bei jungen Thieren noch zu finden sei, so irrte er, denn unser Schädel Nr. 1191 gehörte einem alten an. Ob in allen Fällen im definitiven Gebisse 3 Praemolaren auftreten, muss noch sicher gestellt werden, ich glaube es nicht; auch Nehring (Landw. J. 1888, 48) nimmt an, dass es gewöhnlich nicht der Fall sei. Diese Reduction zu 2 Praemolaren steht in Correlation zu der aussergewöhnlichen Entwicklung der Caninen, und das Erscheinen und ausnahmsweise Stehenbleiben des vordersten Praemolars ist als Atavismus aufzufassen. Wie der anomale 4., zu hinterst stehende, Molar (Dresdner und Pariser Museum) zu deuten sei, wüsste ich nicht zu sagen, da die Gattung Sus auch nur 3 Molaren hat; möglicherweise handelt es sich dabei nur um eine individuelle Variation ohne tiefere Bedeutung (auch beim Orang utan tritt bekanntlich relativ häufig ein 4. echter Molar auf, s. Mitth. Zool. Mus. Dr. II, 228 1877). Das Zusammentreffen eines p 3 sup. links mit einem m 4 inf. links bei Nr. 1191 sehe ich für zufällig an, da sich die Zahnreihen nicht etwa verschoben, sondern beide überzählige Zähne keinen Gegenzahn haben. Wie Blainville (l. c.) zu der Angabe „m 5/6“ kam, in Worten: „Les molaires … se réduisent aisément et d’assez bonne heure à cinq en haut, à six en bas“, verstehe ich um so weniger, als er 14 Schädel besass (p. 136), unter denen 5/6 jedenfalls nur eine Ausnahme gewesen sein kann.

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