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Reisen in den Philippinen

Note 3 — ZWÖLFTES KAPITEL

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Da die Alkalden nur drei Jahre in einer Provinz bleiben dürfen, die Landessprache niemals verstehn, durch ihre amtlichen Geschäfte sehr in Anspruch genommen sind und keine Zeit, gewöhnlich auch keine Lust haben, die Eigenthümlichkeiten der Provinz, die sie verwalten, kennen zu lernen, während der Cura in der Mitte seiner Pfarrkinder lebt, sie genau kennt und auch ihnen gegenüber die Regierung vertritt, so kommt es, dass er die wirkliche Behörde in seinem Distrikt ist. Die Stellung der Geistlichen, den Regierungsbeamten gegenüber, spricht sich auch in den Wohnungen aus. Die »Casas reales« meist klein, schmucklos, oft baufällig entsprechen nicht dem Range des ersten Beamten der Provinz; das Convento dagegen ist gewöhnlich ein sehr geräumiges, stattliches, wohleingerichtetes Gebäude. Früher, als die Guvernör-Stellen an Abenteurer verkauft wurden, die nur darauf bedacht waren sich zu bereichern, war der Einfluss der Geistlichen noch viel grösser als gegenwärtig.3 Folgende Verordnungen deuten ihre ehemalige Stellung besser an, als lange Beschreibungen:

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