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Reisen in den Philippinen

Note 12 — ZWÖLFTES KAPITEL

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Ein Weltgeistlicher in den Philippinen erzählte mir ganz unbefangen, was ihn zur Wahl seines Berufes veranlasst habe. Als Unteroffizier spielte er einst Karten auf einem schattigen Balkon: »Seht, rief einer seiner Kameraden, wie die Esel dort schwitzen, damit wir hier faulenzen können,« indem er auf die Bauern wies, die in voller Sonnengluth den Acker bestellten. Der glückliche Gedanke die Esel für sich arbeiten zu lassen, machte einen so tiefen Eindruck auf ihn, dass er sofort beschloss, Geistlicher zu werden, wobei ihm sein ehemaliger Besuch einer lateinischen Schule zu Statten kam. Derselbe Gedanke hat wohl auch manchen mittellosen Caballero zur Wahl des Beamtenstandes geführt. Die geringe Achtung der bürgerlichen Arbeit in Spanien und Portugal, die Aussicht auf Nebenverdienste namentlich in den Kolonien tragen das Ihrige dazu bei. ↑

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